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Gesellschaft für gemeinnütziges Privatkapital

Dreilinden aktuell

Working Paper “Let me be me!“

Better Care for LGBTI* Children

Foto-Bericht

Mit diesem Arbeitspapier (nur auf Englisch verfügbar) greift Dreilinden wichtige Forderungen des 8. Fachtags Regenbogenphilanthropie auf, um LSBTI* Kinder im Kontext Entwicklungszusammenarbeit zu unterstützen: eine bessere Datengrundlage durch mehr Forschung zu schaffen, Kinder zu Wort kommen zu lassen, Promising Practices zu identifizieren und Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Das Ergebnis der Zusammenarbeit mit SOS Children‘s Villages International and Keeping Children Safe (KCS) “Let me be me!“ umfasst drei Abschnitte:

Research and Tools bietet den betreffende Menschenrechtsrahmen auf Basis der UN Kinderrechtskonvention, die Analyse der KCS-Umfrage zu Institutional Readiness und die Ergebnisse der Fachtags-Workshops.

Interviews liefert Berichte von fünf jungen LSBT* Care Leavers über ihre Kindheit und die unterschiedliche Sicht und Arbeitsansätze zu queeren Kindern und Jugendlichen von zwei Mitarbeiter_innen aus dem iNGO-Umfeld.

Promising Practices beschreibt die Arbeit von Save the Children International in Vietnam mit LSBT* Straßenkindern und die Reaktion von SOS Children‘s Villages auf queere Kinder und Mitarbeiter_innen in Argentinien und Tunesien.


Scholarship available for MA in Development Studies for LGBTI activists

(lesbian, gay, bisexual, trans* and inter* persons)

The German NGO Dreilinden gGmbH has granted the International Institute of Social Studies of Erasmus University Rotterdam (ISS) again two scholarships for capacity building in the area of decent work, social inclusion and sexuality discourses for lesbian, gay, bisexual, trans* and inter* (LGBTI) persons.

Dreilinden provides two scholarships for MA students from the Global South and East. The selected applicants will participate in the 2017/2018 ISS MA Programme in Development Studies, in the major Social Policy for Development (SPD). Eligible applicants are nationals of a developing or transition country and have a documented background in work for human/labour rights for LGBTI persons and/or social movements for sexual diversity. We invite applications on the following three topics:

  1. How are inequalities based on sexuality (re)produced in school, the labour market, and the institutions (laws, social norms) that govern these spheres of life?
  2. How do ‘western’ identity categories (LGBT) relate to the actual experiences and identities of people in different parts of the world, including migrants, in relation to sexuality, and what (problematic) effects do they have in terms of who is included and excluded, what are the conditions of inclusion (and who has the power to define those).
  3. How is sexual diversity understood ( or not) in development policy and how does that change local discourses on sexuality or does it influence social movements around sexual diversity?

The scholarship covers all study-related expenditures, including the fee, travel, lodging, and meals, for the whole 15.5 month study period (1 September 2017 – 15 December 2018).

To apply, you should first apply to the ISS MA program. Only when you are admitted to the ISS, in the major Social Policy for Development, you are eligible for the Dreilinden Fellowship.
You can send in your application for the Dreilinden Fellowship to Dr Wendy Harcourt, via e-mail at harcourt@iss.nl.

Your application should consist of the following three elements:

  • motivation letter, engaging with one or more of the three topics mentioned above
  • your CV
  • the admission letter for the 2017-2018 MA program (SPD) from the ISS

Please ensure that you provide evidence of your own LGBTI activism, because that is a requirement of the scholarship.

The application deadline for the Dreilinden-ISS Scholarship is on April 30, 2017.

General admission requirements for the ISS MA Programme as well as information about the application procedure can be found at

http://www.iss.nl/prospective_students/academic_requirements/

All inquiries about the ISS MA Programme can be directed to the ISS Student Office at student.office@iss.nl.

For more information about the Dreilinden-ISS scholarship, please contact Irene van Staveren via e-mail at staveren@iss.nl or phone +31-70-4260 602.


Orlando und die Reaktionen – politische Analyse aus US-Sicht.

Im Monat der Christopher Street-Feiern besteht auch in Deutschland das Potential, dass das Bedrohungs-Szenario rassistisch ausgebeutet wird. Michael Bronski vom „Boston Globe“ analysiert die Reaktionen auf „Orlando“ und liefert hier: http://bostonreview.net/us/michael-bronski-orlando-pulse-shooting-islam-evangelical-christianity-homophobia - die reflektierteste Analyse, die ich bisher zum Thema „Orlando“ gesehen habe: „Conservatives—who have strenuously objected to LGBT equality—want to direct focus away from themselves and onto Islam.”


Die Kunst des Schenkens

11.09.2015 bis 12.09.2015

Diverse Orte, Hamburg
Vom Kampf ums Überleben zur Arbeit aus Liebe zur Sache
Vorträge und Gespräch
mit Ise Bosch, Prof. Götz W. Werner und Johannes Stüttgen

In unserer modernen arbeitsteiligen Wirtschaft spielt die Profitmaximierung eine entscheidende Rolle – ja sie gilt und wirkt sogar als Wirtschafts-Ziel. Doch auf wessen Kosten? Wer zahlt die Zeche für die Zerstörung der Natur und die Ausbeutung menschlicher Energien und Fähigkeiten?

Immer mehr Menschen und Unternehmen entziehen sich dem Mechanismus der Profitmaximierung. Sie setzen in ihrer Arbeit auf Qualität und gute Produkte und spenden aus ihren Gewinnen Geld, um auf diese Weise wichtigste gemeinnützige Arbeiten zu finanzieren und zu ermöglichen.

Wie kann dieses Prinzip "Schenken" voll zur Geltung gebracht werden? Wie kann es zu einer Geldqualität werden, die den Einsatz der menschlichen Kreativität für die Heilung der Natur und für eine lebendige Entwicklung der Kultur in großem Stil ermöglicht?

Mehr Information:


„Privat ist die sehr nett“

„Mit freundlicher Unterstützung der Mehrheitsgesellschaft: Nazifrauen machen erfolgreich Politik, weil sie als rechte Aktivistinnen übersehen werden“. Unter dieser Überschrift beschreibt Stella Hindemith, Leiterin des Dreilinden-geförderten Projektes „Lola für Ludwigslust“, wie es dazu kommt, dass rechtsextreme Frauen unterschätzt werden, und wie verheerend sich das auswirkt. Der Artikel erschien in der taz vom 7. Februar 2014 und ist nun hier verlinkt.


Bitte um Teilnahme an der Umfrage zur 3. Studie Regenbogen Philanthropie!

Im Herbst 2014 erscheint die 3. Studie Regenbogen Philanthropie! Einrichtungen in Deutschland, die die Menschenrechte von LGBTI im Globalen Süden und Osten fördern, sind herzlich eingeladen, an der Studie teilzunehmen. Hier ist das Anschreiben; der Fragebogen ist verfügbar als .pdf, word- und Excel-Datei.
Abgabedatum ist Montag, 31. 03. 2014.

Erste weltweite Studie zu trans* und inter* Organisationen zeigt starken Bedarf für Unterstützung und Partnerschaft

New York, 23.1.2013. Autoren der neuen Studie “The State of Trans* and Intersex Organizing“ sind Global Action for Trans* Equality (GATE) und American Jewish World Service (AJWS). Der Überblick über 340 Organisationen verdeutlicht die komplexen Herausforderungen, mit denen trans* und inter* Menschen im Kampf um ihre Menschenrechte konfrontiert sind. Er zeigt auch das Fehlen von finanzieller Förderung von trans* und inter*-Gruppen, und die Hindernisse bei der Einwerbung von Fördermitteln.

Die Förderung von Lesbisch, schwul, bisexual, trans* und inter* (LSBTI)-Organisationen hat sich in den letzten zehn Jahren gesteigert. Der Bericht zeigt aber deutlich, dass Initiativen, die die Interessen von trans* und inter* Menschen vertreten und von trans* und inter* Menschen selbst geleitet werden, zu wenig Förderung erfahren.


Neuerscheinung und Einladung zur book release party: Sammelband "Gender und Rechtsextremismusprävention"
Amadeu Antonio Stiftung/Radvan, Heike (Hg.): "Gender und Rechtsextremismusprävention", Metropol Verlag, Berlin 2013.
296 Seiten; 19 Euro
ISBN: 978-3-86331-043-1

Unter dem Titel "Gender und Rechtsextremismusprävention" ist ein Sammelband erschienen, der sich einem bislang nur wenig beachteten Thema zuwendet. Der Band geht der Frage nach, was aus Genderperspektive gegen Rechtsextremismus getan werden kann. Das Plädoyer der Autor_innen: Ohne einen geschlechterreflektierenden Blick geraten Phänomene neonazistischer Strukturen sowie Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit diesen aus dem Blick. Die Artikel machen auf die Relevanz der Kategorie Geschlecht in der Arbeit gegen Rechtsextremismus aufmerksam und geben einen Überblick über den Stand in Forschung und Praxis.

Entstanden ist die Idee zu dem Sammelband im Projekt "Lola für Ludwigslust" der Amadeu Antonio Stiftung, das im Jahr 2007 startete und sich zum Ziel setzt, Frauen- und Mädchenförderung mit der Arbeit gegen Rechtsextremismus zusammenzudenken. Im Verlauf des Projektes wurde die Frage nach der Bedeutung von Geschlecht zunehmend relevant und deutlich, dass es hierzu bislang nur wenige Erfahrungen gibt. Der Sammelband ist insofern auch eine Antwort auf eine Leerstelle in der Projektpraxis.

Die book-release Party findet am Dienstag, den 07. Mai 2013 um 19 Uhr in der Amadeu Antonio Stiftung, Linienstraße 139, 10115 Berlin statt.

Am Berliner Menschenrechtstag möchte das Deutsche Institut für Menschenrechte verschiedene Facetten einer inklusiven Gesellschaft diskursiv beleuchten und ausloten, wie das menschenrechtliche Prinzip Inklusion nicht nur für den Bereich Be/Hinderung, sondern auch für die Bereiche Armut, Migration, Bildung, sexuelle Orientierung oder Identität etc. Wirksamkeit erlangen kann. Das Deutsche Institut für Menschenrechte möchte mit diesem Tag die menschenrechtliche Debatte zum Thema Inklusion anstoßen.

Aktuelle Interviews zu Inklusion und Exklusion, das Programm und weitere Infos zum Menschenrechtstag:

http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/de/aktuell/veranstaltungen/berliner-menschenrechtstag-2012.html.

The Dreilinden gGmbH has joined hands with the International Institute of Social Studies of Erasmus University Rotterdam (ISS) for capacity building in the area of decent work for lesbian, gay, trans- and intersexual (LGBTI) persons. Dreilinden provides a related scholarship for an MA student from the Global South and East. The selected applicant will participate in the ISS MA Programme in Development Studies with a specialisation in Work & Employment (W&E). Eligible applicants are nationals of a developing or transition country and have a documented background in work for human/labour rights for LGBTI persons.

General admission requirements for the ISS MA Programme as well as information about the application procedure can be found at http://www.iss.nl/news_events/iss_news/detail/article/50158-scholarship-avaialble-for-ma-students-in-development-studies/

The application deadline for the 2012/13 academic year is on July 1, 2012.

For more information about the Dreilinden-ISS scholarship, please contact W&E convenor Professor Dr. Irene van Staveren via e-mail at staveren@iss.nl or phone +31-70-4260 602. All other inquiries about the ISS MA Programme can be directed to the ISS Student Office at student.office@iss.nl.


Geberstudie erschienen: "Menschenrechte fördern! Deutsche Unterstützung für lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und inter* Menschenrechtsarbeit im Globalen Süden und Osten"

Die Studie zeigt den finanziellen Umfang und die Zielsetzung deutscher – staatlicher wie privater - LSBTI-Förderung auf. Sie konstatiert im Vergleich zu 2009 ein gestiegenes, aber in Bezug auf die Bedarfe weiterhin geringes Fördervolumen und fordert die Einbeziehung lokaler LSBTI-Akteure und Fachpersonen, um ungewollte Nebeneffekte zu vermeiden.

Dreilinden gGmbH und das Deutsche Institut für Menschenrechte sind die Herausgeber dieser Studie; die Autor_innen sind Lucy Chebout und Arn Sauer.


Was ist eigentlich genderreflektierende Rechtsextremismusprävention?

Diese kurze filmische Vorstellung des Multi-Projektes "Lola für Ludwiglust" (Mecklenburg-Vorpommern) stellt die Strategien und die konkrete Arbeit vor.



Für text-affine Menschen: Dr. Esther Lehnert, beratend tätig in Ludwigslust, fasst die Thematik im aktuellen Rundbrief der Friedrich-Ebert-Stiftung zusammen.


Neu erschienen: "360-degrees for Mission - How leading European foundations use their investments to support their mission and the greater good".

In der Studie der schwedischen Stiftung Mistra werden acht europäische Stiftungen vorgestellt, die "impact investment" betreiben, d.h. mittels ihrer Investitionen die gleichen sozialen und ökologischen Ziele verfolgen wie durch ihre Förderungen. Deutschland ist vertreten durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt dbu und Dreilinden. Wir freuen uns über die positive Darstellung! Die Autoren sind David Imbert und Ivo Knoepfel und von onValues Ltd. in Zürich.


Yogyakarta-Prinzipien

The Yogyakarta-Prinzipien setzen den Standard, auf welche Weise international gültige Menschenrechtsnormen auf sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität anwendbar sind. Mehr und mehr Einrichtungen, Länder und internationale Organisationen beziehen sich auf sie. Der meiste Druck kommt aber von innen: Projekte und Menschen, die sich gegen Diskriminierung einsetzen, nutzen die "YPs" für ihre Arbeit.

Nun sind die 29 Yogyakarta-Prinzipien - in deutscher Übersetzung erhältlich bei der Hirschfeld-Eddy-Stiftung - in der Sprache des internationalen Rechts geschrieben damit nicht genau gesagt praxisnah. Eine Brücke zur Umsetzung schafft die Webseite www.ypinaction.org, auf der verzeichnet ist, wo in der Welt wer auf welche Weise mit den Prinzipien arbeitet, und der neue Activist Guide, mit umfassender internationaler Beratung,

"An Activistís Guide to The Yogyakarta Principles", herunterzuladen unter ypinaction: http://www.ypinaction.org/content/activists_guide

Dreilinden freut sich, dieses Projekt finanziert zu haben.


"Regenbogen-Philanthropie! Deutsche Unterstützung für die lesbisch- schwule, bi-, trans- und intersexuelle (LSBTI) Menschenrechtsarbeit im globalen Süden und Osten"
von Arn Sauer im August 2009 erschienen.

Die erste Studie zur deutschen Förderung für internationale LSBTI-Projekte belegt verschwindend geringes Engagement auf der Geberseite.

Die Studie "Regenbogen-Philantropie! Deutsche Unterstützung für die LSBTI-Menschenrechtsarbeit im globalen Süden und Osten" fragt: Wie sieht die Förderlandschaft zum Thema in Deutschland aus? Wer fördert wen, was und wie? Wie stehen unsere Förder-Organisationen da, ob private oder Sammelstiftung, öffentliche Stiftung, Nicht-Regierungsorganisation oder politische Körperschaft? Viele von ihnen haben den Anspruch - und politische Körperschaften auch die Pflicht - internationale Menschenrechte zu fördern. Wie steht es mit den internationalen LSBTI-Menschenrechten?

Das Ergebnis der 31-Seiten starken Dokumentation ist ernüchternd: von 16.500 Stiftungen in Deutschland engagieren sich in dem Feld der LSBTI-Menschenrechte lediglich 11 Stiftungen. Diese haben im Jahr 2008 mit 622.000 Euro 47 lesbische, schwule, bi-, trans- und intersexuelle Projekte im globalen Süden und Osten gefördert.

Seit 2006 veröffentlicht "Funders for Lesbian and Gay Rights" in New York Förderstatistiken zur internationalen LSBTI-Förderung. Diese Statistiken haben zu lebhaften Diskussionen, einer inhaltlichen Vernetzung der Akteure, sowie zu einer stärkeren Förderung der LSBTI-Zielgruppen geführt. "Regenborgen-Philanthropie! "soll Deutschland den Anschluss an den internationalen Diskurs ermöglichen.

Das sagen die Medien:


Dreilinden freut sich, die zweijährliche Konferenz von Women’s World Banking zu unterstützen. Die weltweite Konferenz findet am 11. und 12. November in Berlin statt. Women’s World Banking ist ein Netzwerk von 38 Finanzinstitutionen aus 27 Ländern. Dreilinden wird, gemeinsam mit Investor_innen, Philanthrop_innen, Unternehmen und politischen Entscheidungsträger_innen in Berlin sein, um gute Praxis und innovative Methoden zu diskutieren, die finanzielle Dienstleistungen für Frauen nützlicher machen sollen. Auf dem Podium ist Ise Bosch am Mittwoch, den 11. November, um 16-16:45.